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Sonntag, 24. März 2013

Die Wertigkeit der Fotografie, damals wie heute!

Vor zwei Wochen habe ich die Möglichkeit genutzt und genossen, zusammen mit meiner Oma einen Teil ihrer alten Fotografien anzusehen und mit ihr über "damals" ihre Jugend, ihre Eltern und alle so historischen Ereignisse zu sprechen, die sie selbst mitbekommen hat und die ich doch bis heute vorwiegend aus Geschichtsbüchern und sonstigen Medien kenne.
Dabei vergisst man all zu oft, dass unsere Großeltern das alles oft am eigenem Leibe erfahren haben. Ich konnte viel über die Geschichte meiner Familie erfahren, allem voran natürlich aus der Zeit des dritten Reiches. Aber auch die Zeit davor und Bilder meines Urgroßvaters aus der Zeit  des ersten Weltkrieges. Dieser Post soll keine Chronik meiner Familiengeschichte werden, aber diese Bilder zeigten mir ein ums andere mal wie bedeutend Bilder sein können. Wie sie einem helfen, das Vergangene nicht zu vergessen und einen an schöne und an schlechte Zeiten erinnern. Wie sie helfen Menschen die einem wichtig waren noch einmal zu sehen und Momente mit ihnen noch einmal zu erleben.
Dies gilt heute wie damals.
Auch in Zeiten der digitalen Fotografie, in der Bilder so Inflationär wie wohl noch nie in der Geschichte gemacht und veröffentlicht werden, sind sie doch alle ein Zeugnis des Moments.
Und ich merke schon heute wenn ich mit Freunden Bilder von der letzten Party oder des letzten Campingtrips betrachte wie wir die Momente noch einmal erleben, die uns doch zu dem gemacht haben die wir heute sind.
Diese folgenden Bilder die ich hier veröffentlichen möchte sind alles Familienbilder, die noch aus einer Zeit stammen in der jedes Bild etwas besonderes war. Und ich tue es vor allem deswegen weil diese Bilder so viel Charme, den wir heute häufig versuchen mittels Bildbearbeitungsprogrammen nachzuahmen, besitzen.
Ich jedenfalls werde weiterhin viele Bilder machen und keines von ihnen löschen, denn auch wenn wir noch manchmal denken wir sehen darauf nicht gut aus oder so, werden sie doch später eine große Errungenschaft sein, um uns an das zu erinnern was wir haben und hatten.
Vielleicht berühren sie euch auch ohne den persönlichen Bezug, welchen ich natürlich zweifelsohne besitze.


ca.1930




 Auf dem Weg zum Ball ca. 1949





1926





ca. 1900 Putlitz, Haus der Familie





Ende der 40er





ca. 1941





Weihnachten in Putlitz Ende der 20er





Hochzeitsgesellschaft in Putlitz 






                                                              
Urgroßvater 20er Jahre

 Urgroßvater vor dem Feldzug (erster Weltkrieg)



                                          
Im Feld 1917, mit einem Blindgänger in dem ein Blumenstrauß steckt. Sehnsucht nach Frieden?
Rückseite des Bildes aus dem Feld




Urgroßmutter auf dem Land 30er Jahre










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